



Hühner sind faszinierende Tiere. Wir fingen mit 5 Küken und einer Henne an. Da unsere Hühner recht vermehrungsfreudig waren, wurden es recht schnell mehr. Auch lief uns mal ein Huhn zu. Es war ein sogenanntes Hybridhuhn, völlig abgemagert...wir nannten es Kröger Nacktarsch (nach einem Wein Kröwer Nacktarsch) - der Name war Programm - so sah es aus.
Der Tierarzt vermutete, dass es zwischen den Kisten im LKW gelandet ist, welcher auf dem Weg von Legebatterie und Schlachthof war. Bei uns ist es dann abgsprungen. Kröger erholte sich, und bekam bei uns noch Nachwuchs. Auch nahmen wir Hühner auf, die aufgrund von Zuchtfehlern (eine Feder saß nicht richtig und ähnlicher Sachen) geschlachtet werden sollten.
Unsere Hühner haben alle Namen - nach Charakter, Farbe werden sie benannt. Der Hahn Klette - er ist extrem anhänglich oder Tweety - das Huhn erinnerte uns als es schlüpfte an Tweety!
Die Hühner werden nicht geschlachtet, leben komplett frei, kommen abends nach Hause in den Stall, lassen sich entweder auf ihre Stangen oder bei den Ziegen nieder.
Die Eier schmecken einfach super, da wir keinerlei Zusatzmittel zu füttern. Allerdings betreiben wir Geburtenkontrolle - achten drauf, sollte eine Henne wieder glucken wollen. Auch die Hähne dürfen bleiben. Dadurch, das sie reichlich Platz haben, kommt es - wenn sie ca. 1 Jahr alt sind, zu kämpfen - die stark ritualisiert sind. Dann ist die Sache geklärt. Ein paar Hähne haben Hennen, andere schließen sich zu Männergruppen zusammen.
Sie bleiben bei uns, bis sie an Altersschwäche sterben oder was selten vorkommt, mal eins verunglückt. Sie zu beobachten allein, ist eine Freude.







