Wissenswertes über Pferde!

-Bisher hielt man das Ferkelkraut (sieht dem Löwenzahn ähnlich, kleinere Blüten, blüht von Juni bis August - bei wem es schon wächst - bei uns ist es noch nicht da - wäre ich dankbar, wenn er mir ein Foto zur Verfügung stellen würde) für harmlos.
Die australische Variante des Hahnentritts tritt auch immer öftern in Europa auf. Es ist noch nicht sicher, welcher Wirkstoffe des Ferkelskraut die Beschwerden auslösen.
Fest steht, sie lassen die Muskeln in der Hinterhand schrumpfen und schädigt bestimmte Nerven.
Die Symptome der australischen Version sind ähnlich des unseren Hahnentrittes. Das Pferd zieht ruckartig das Hinterbein unterm Bauch. Einziger Unterschied: An der australischen Version erkranken die Pferde hauptsächlich in langen warmen Trockenphasen im daran, bei "unserer" Krankheit ganz jährig.
Die ersten Fälle wurden in Brandenburg bekannt, nachdem im Sommer 2008 eine lange Trockenheit herrschte.
-Beim Reiten lobt jeder sein Pferd, indem er es auf den Hals klopft. Mache ich ja auch.... nur, das Pferd kann eigentlich gar nichts damit anfangen.... es lernt erst mit der Zeit das es Lob ist... während ein Kraulen des Widerristes oder der Mähne als angenehm empfunden wird, das kennen sie, vom Pferde knabbern!
-Rückwärtsrichten beim Pferd ist Trab ohne Schwebephase.
-Die lange Mähne beim Pferd ist ein "Gendefekt". Alle echten Wildpferde wechseln beim Fellwechsel auch ihr Langhaar. Nur bei einem Pferd blieb sie und die Menschen fanden es toll. Mit diesen Pferden wurde weiter gezüchtet, bis heute alle Pferde lange Mähnen haben!
-Das älteste Pony lebte in England und soll sage und schreibe 57 Jahre alt geworden sein!
-Pferde würden ohne Blinddarm nicht überleben. Der Blinddarm ist sehr wichtig für die Verdauung der Pferde und ohne ihn würden sie schlicht weg sterben!Der Blinddarm übernimmt Funktion einer Gärkammer für die Zelluloseverdauung.
-Pferde besitzen echte oder unechte Abzeichen. Echte Abzeichen( weiße Flecken am Kopf, Beine etc.) sind z. B. Blesse, Stern, weißer Fuß, halt, alles was von Geburt an da ist. Unechte Zeichen sind weiße Stellen im Fell, die durch Verletzungen herrühren.
-Der erste Halswirbel im Genick nennt man Atlas. ein Pferd besitzt 18 Rippen. Die ersten 8 sind die sogenannten echte Rippen, sie sind mit dem Brustbein verbunden. Die 10 unechten werden nur von Sehnen, Bändern und Muskeln gehalten.
-Wichtig halte ich auch das regelmäßig entwurmt wird.
Außerdem die Grundelemente für ein gesundes Pferd sind:
Luft
Bewegung
soziale Kontakte
saubere Einstreu
tiergerechte Einzäunung
auf die Verdauung abgestimmte viele kleine Mahlzeiten
-Wenn ich gefragt werde, was für Rassen hast Du denn, sage ich Holsteiner, Shetty....
Die Antwort ist falsch. Ich müßte sagen: Warmblüter, Ponys...
Rassen sind eigentlich: Warmblut, Vollblut, Traber, Pony, Kaltblut
Holsteiner, Welsh usw. sind die Schläge.
oft hört man schon am Namen der Pferde, woher sie kommen, Shetland-Pony - Shetland-Insel,
Welsh - UK, Hannoveraner - Hannover / Niedersachsen usw.
Bei den Warmblüter spricht man von Zuchtgebieten. Schleswig-Holstein, Bayern, usw. während nur der Trakehner keine eigenes Zuchtgebiet (früher Ostpreußen) hat sondern es ist eine Landeszucht.
-Jeder Pferdehalter ist verpflichtet, sein Pferd bei der Tierseuchenkasse zu melden. Manchmal übernehmen das die Stallbetreiber.
Die Kosten dafür fallen einmal pro Jahr an, sie sind je nach Bundesland unterschiedlich. Es ist aber immer ein geringer Betrag. Ich zahle für meine 8 Pferde z. B. 46 Euro.
Sinn der Sache: Sollte das Pferd sterben, zahlt man nichts für die Abholung des Pferdes, die sich ansonsten auf Hunderte von Euro belaufen.
Im Seuchenfall werden die Tierarzt-Kosten übernommen.
Sollte eine Seuche in einer Gegend auftreten, können so die Pferdehalter sofort informiert werden, dass sie sich von dem betroffenen Bereich, mit ihrem Pferd fern halten.
Bei Verlust eines Pferdes, durch eine Seuche, werden einem die Schäden davon teilweise ersetzt.
Auch Impfungen, die dem Schutz vor Seuchen dienen, werden mit einem Obulus von der Kasse übernommen.
Die Einnahmen werden ebenso dazu genutzt, um Seuchen zu erforschen und zu bekämpfen.
-Das Linksaufsteigen rührt noch aus der früheren Militärzeit! Da die Schwerter links getragen wurden, störten diese, wenn man rechts aufs Pferd wollte. Also bürgerte sich das Linksaufsteigen ein und blieb erhalten bis zum heutigen Tage. Sinnvoller ist es, mal von links, mal von rechts aufzusteigen. Ist einmal angenehmer für den Pferderücken - beide Seiten werden trainiert, sowie auch für den Sattel und Steigbügelriemen. Wer kennt es nicht, dass der Linke auf einmal länger ist!