Arbeiten rum das Pferd!

 



Fellwechsel:

Die  Pferde sind  fleißig dabei, ihr Fell zu wechseln, welches sehr anstrengend für das Pferd ist. In dieser Zeit sollte man rücksichtsvoll reiten, denn Fellwechsel bedeutet körperliche Hochleistung. Unterstützen dann ich das Pferd in dem ich mit Gummistriegel oder oder einem Schweißmesser dem ausgehenden Fell zu Leibe rücke. Die Pferde sind dankbar dafür, denn es juckt zu dem noch ganz schön und schafft ihnen Erleichterung. Außerdem regen kreisende Bewegung mit dem Gummistriegel die Durchblutung der Haut an. Nur vorsichtig bitte, wildes stundenlanges Putzen zerstört auch die Schutzschicht der Haut. Ich habe es bei einem Pferd erlebt, er wurde zwar geschrubbt wie verrückt, nur stand das Pferd hinterher zitternd da und musste eingedeckt werden.

Fellwechselhilfe:

Innerlich kann ich dem Pferd helfen, indem ich täglich Öl und Apfelessig ins Futter mische. Langsam dran gewöhnen, erst Löffelchenweise, dann langsam steigern, bis ich max. mal eine kleine Kaffeetasse (für Großpferde, Ponys entsprechend weniger) zusammen habe.

Es stärkt das Immunsystem, unterstützt den Fellwechsel - und bei Apfelessig kann es bei einem Ekzemer der Sommer etwas das Ekzem gemildert werden.

Weidezäune:

Die Weidezeit soll bald los gehen? Doch zuerst werden die Zäune kontrolliert und repariert. Sollten es Elektrozäune sein, nachsehen, ob der Strom ungehindert fließt und mind. 3000 V. auf dem Zaun zu messen sind.

Weidepflege:

Die Weiden nach Müll absuchen. Leider gibt es noch Mitmenschen, die ihren Müll auf Weiden entsorgen. Auch drauf achten, nicht das die ersten Gartenschnittabfälle dort entsorgt werden.
Die Weiden auf erste Giftpflanzen überprüfen und entsorgen. Die Weiden brauchen evtl. Kalk und Dünger. Aber vorsichtig! Nicht zuviel, am besten Bodenproben beider LuFa einschicken und analysieren lassen, damit man weiß, was braucht der Boden.

Wer seinen eigenen Mist in Humus umwandelt, hat den besten Dünger den es gibt. Ansonsten hat Pferdemist als Dünger auf Pferdeweiden nichts zu suchen.

Entwurmung:

Vorm Weidegang alle Pferde entwurmen, damit sie sauber auf die Koppeln kommen.

Anweiden:

Das anweiden kann beginnen, wenn das Gras mind. dem Pferd über den Fesseln reicht. Mein Startzeichen ist immer, wenn der Löwenzahn blüht. Das Anweiden langsam gestalten. Erst nur 10 Minuten grasen lassen, dann täglich langsam steigern. Bis nach ca. 2 - 3 Wochen die Weidezeit erreicht ist, die für die Pferde vorgesehen ist, um die Pferde vor Kolik und Rehe zu schützen.

Vor dem Grasen lassen immer Heu zu fressen geben. Dann kommen sie nicht so ausgehungert auf die Weide. Das Heu bindet außerdem den hohen Wasseranteil, der im jungen Gras noch ist und verhindert evtl. Durchfälle beim Pferd. Außerdem setzt es das Rehe- und Kolikrisiko herab.

Stall:

Der Stall kann sollte ca. einmal im Jahr gekalkt werden.  Kalk tötet evtl. Würmer, Wurmeier und Parasiten, die sich an den Wänden befinden ab.

Impfung:

Den Impfpass kontrollieren, ob die Imfungen alle aktuell sind. Gerade Tetanus ist wichtig sowie am Wald liegende Koppeln oder in Tollwutbezirken eine Tollwutimpfung.

P.S. Ausgebürstete Haare / Fell verteilt sie sie ein bisschen in den Büschen, die Vögel nehmen sich gerne für den Nestbau. Vorsicht ist geboten bei Mähnen- und Schweifhaaren: Diese bitte in dem Müll entsorgen. In diesen Haaren können sich Vögel verwickeln und gehen dann elendig zu Grunde!

Die kleine Farm

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