Ansteckende Blutarmut beim Pferd.
Aus aktuellem Anlass, da diese Krankheit immer öfters bei uns in Deutschland aufflackert, besonders durch Ostimporte!
| Infektiöse Blutarmut der Einhufer | ||
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Was ist die infektiöse Blutarmut der Einhufer? Nur Tiere der Familie Equidae (Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel) sind für diese Viruserkrankung empfänglich. Menschen werden nicht gefährdet. Die Verbreitung der EIA ist weltweit. Virusträger und blutsaugenden Insekten (Vektoren) können die Erkrankung übertragen. Hauptsächlich kommen Bremsen in Frage, weniger Mücken und Fliegen. Die Krankheit verläuft akut, chronisch oder inapparent, wobei die klinischen Symptome je nach auftretender Form variieren. Der Ursprung der Erkrankung liegt in Sumpfgebieten der USA, Kanada, Teile von Süd und Zentral Amerika, Süd Afrika und Nord Australien. In Deutschland traten vereinzelte Fälle auch in Bayern, NRW und Hessen auf, sie erstreckten sich glücklicherweise nur auf wenige Tiere. Auslöser waren importierte Pferde aus Osteuropa und Russland. Wie erkennt man die infektiöse Blutarmut der Einhufer? Die Krankheitsbild umfasst nur allgemeine Symptome, die je nach Verlaufsform (akut, chronisch, inapparent) unterschiedlich stark ausgeprägt sind:
Tiere die symptomlos erkranken sind lebenslange Träger des Virus und eine ständige Ansteckungsgefahr für andere Equiden.
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Wie wird die infektiöse Blutarmut der Einhufer übertragen?
Eine Infektion von Tier zu Tier findet so gut wie nie statt, da das Virus in Sekreten kaum vorhanden ist. Was tun bei infektiöser Blutarmut der Einhufer? Die infektiöse Blutarmut der Einhufer ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Tiere mit unklarer Symptomatik sollten sofort dem Haustierarzt vorgestellt werden. Bei Seuchenverdacht ist unverzüglich das zuständige Veterinäramt zu unterrichten. Dieses veranlasst weitere Maßnahmen wie Probenentnahme für diagnostische Untersuchungen, Einzelhaltung der verdächtigen Tiere, Verbringungsbeschränkungen (Teilnahmeverbot für Turniere) und Exportverbote. Sollte das Virus nachgewiesen werden, ist das betroffene Tier zu töten. Eine Therapie oder auch Impfung ist weder möglich noch erlaubt! Hinweise für Pferdebesitzer:
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entnommen aus: Niedersachsen / Seuchen