Hühnerkrankheiten

Kokzidien, befallen gerne Küken und Junggeflügel. Es sind einzellige Parasiten, die bei den Hühnern wässrigen, manchmal sogar blutigen Durchfall verursachen. Die Tiere sehen wie gerupft aus und wirken matt, müde. Die Darmzellen werden zerstört. Sollten die Hühnchen den Befall überleben, müssen sie zeitlebens mehr Futter aufnehmen, da sie durch den veränderten Darm kaum noch etwas verwerten. Trotzdem wirken sie immer kümmerlich. Die Sterberate bei Befall ist sehr hoch.

Bei Verdacht auf Kokzidien den Tierarzt konsultieren und sich entsprechende Mittel (über das Futter, Trinkwasser oder als Impfung) den Hühnern zu kommen lassen.

Schwarzkopfkrankheit,ensteht durch Eier und Larven des Blinddarmwurmes. Bei den Küken tritt eine schwärzliche (manchmal auch blaurot) Verfärbung der Kopfhaut auf. Verursacht wird dieses durch eine Kreislaufstörung. Der Kot ist schmutzig gelb, die Tiere wirken gerupft. Sie japsen nach Luft, sind schwächlich und müde. Jungtiere versterben oft in kürzester Zeit, bei älteren Tieren wird es häufig chronisch. Dort wo sich die Hühner aufhalten, bleibt der Raum, Auslauf über viele Jahre verseucht.  Durch regelmäßiges entwurmen des Bestandes wird Vorbeuge getroffen.

Trichomonaden, die Hühner erkranken an eitrigen Wucherungen den Schleimhäuten im Hals / Rachenbereich. Andere Organe können auch befallen werden. die Tiere leiden unter Atemnot sowie durch die Wucherungen verursachte Schluckbeschwerden. Behandlung über den Tierarzt mit Antibiotika.

Milben,  Milben greifen die Hühner gerne in der Nacht an, saugen Blut, verkriechen sich dann wieder in Ritzen. Sie übertragen Parasiten, Viren, Bakterien. Die Hühner können an Blutarmut sterben. Der Juckreiz durch die Milben ist enorm. Regelmäßiges Kalken der Umgebung beugt vor. Über den Tierarzt erhält man Mittel zur Behandlung.

Hühnerflöhe, die Flöhe verursachen einen enormen Juckreiz. Meist fallen zuerst winzige Stichstellen auf der Hühnerhaut auf. Bei Tierarzt gibt es entsprechende Mittel zur Behandlung.

Federlinge, ernähren sich von den Federn der Hühner. Das Gefieder sieht wie angefressen aus. Außerdem lösen sie starken Juckreiz aus. Die Eier der Federlinge werden an den Kielen der Federn abgelegt. Beim Tierarzt sich entsprechende Mittel zur Behandlung besorgen.

 Würmer, es gibt verschiedene Würmer, die die Hühner befallen können: Rundwürmer, Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer befallen die Tiere. Wichtig, die Hühner regelmäßig zu entwurmen. Die Hühner befallen innere Organe führen zu Durchfall, Abmagerung, Atemnot. Sie schwächen das ganze Tier. Wurmmittel gibt es beim Tierarzt.

Atypische Geflügelpest, dieser Virus wird über Kot und Nasenflüssigkeit übertragen. Die Ausbruchszeit der Krankheit liegt bei ca. 3 bis 6 Tage. Das zentrale Nervensystem wird angegriffen, sowie Atemnot sind Anzeichen dieser Krankheit. Eine Heilung gibt es nicht, einziger Schutz ist eine Impfung.

Marek´schen Krankheit,- meldepflichtig! - die Ausbruchszeit dieser Krankheit liegt bei ca. 2 bis 6 Wochen. Die Küken stecken sich über infizierten Staub an. Als Küken angesteckt, verenden die Tiere erst im Alter von bis zu ca. 20 Wochen. Die Küken zeigen starke Lähmungserscheinungen. Ein Medikament gibt es nicht, aber eine Impfung. Die allerdings verhindert nicht die Ansteckung aber den Ausbruch dieser Krankheit.

Samonellen, zeigt sich durch Durchfall - gelb oder weiß. Die Tiere wirken schwächlich, wird auch von der Henne auf die Eier übertragen. Wichtig: Sauberkeit!

Ansteckender Schnupfen, wird von Tier zu Tier oder durch Gegenstände übertragen. Die Atemwege sind entzündet, die Augenentzündung, Nasenschleimhäute sind geschwollen, eitriger Nasenausfluss sind die Merkmale. Behandlung durch Antibiotika. Vorbeugende Maßnahmen wäre eine Schutzimpfung.

Mykoplasma, Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier oder von der Henne auf das Ei. Husten und Schnupfen sind die Anzeichen. Diese Krankheit wird mit Antibiotika behandelt, vorbeugend kann geimpft werden.

Gefllügelpest, - meldepflichtig - die Ausbruchszeit liegt bei bis zu 21 Tagen, wird über Kot und Nasenflüssigkeit übertragen. Die Krankheit zeit sich durch Schwäche, blasse Kämme, Apathie, struppiges Gefieder, geschwollene Kämme, Kehllappen, Beine, Blaufärbung der Haut. wässriger Durchfall. Eine Behandlung gibt es nicht, alle Tiere sterben in kürzester Zeit. Es gibt eine Schutzimpfung, die ist aber lediglich Zoos vorbehalten.

Zitterkrankheit, Küken in einem Alter bis zu 5 Wochen sind betroffen. Anzeichen sind ataxische Bewegungen, zittern und Durchfall.  Bis zu 70 % versterben die Küken. Wenn sie überleben, sind sie immun, übertragen das auch auf ihren Nachwuchs. Ab der 10 Woche können die Küken dagegen geimpft werden, geben so den Schutz an ihren zukünftigem Nachwuchs in den ersten Wochen weiter.

Gumboroinfektion, Ausbruch der Krankheit innerhalb von 2 bis 3 Tagen. Betroffen sind Küken im Alter von 4 bis 8 Wochen. Übertragen wird diese Krankheit über den Kot, Gegenstände, Körperflüssigkeit. Die Tiere wirken blass, hocken still vor sich hin, der Kot ist wässrig. Die Sterblichkeit ist recht hoch. Eine Behandlung gibt es nicht. Vorbeugend kann geimpft werden.

Ansteckende Luftröhrenentzündung, Ausbruchzeit liegt bei 4 bis 12 Tage. Die Krankheit wird von Tier zu Tier oder durch Gegenstände übertragen. Die Luftröhre sowie der Kehlkopf entzünden sich eitrig. Die Tiere husten Blut aus. Selten überleben die Tiere. Eine Impfung schützt die Tiere.

 

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